Vom Model zur Fotografynn

Es war einmal ein kleines Mädchen…. Moment Stop.. Ich war nie klein ^^

Ok, trotzdem von vorne. Seit ich denken kann, stehe ich liebend gerne vor der Kamera – schon als Kind war ich total besessen davon. Als ich älter wurde, war mein Traum: Fotomodel.

Mir war klar, dass ich mit meiner Statur niemals auf dem Laufsteg landen würde – das wollte ich auch nicht.

Ich wollte lachen, schön aussehen und noch wichtiger:  ich wollte mich schön fühlen. Ich wurde in der Schule nicht immer ganz so gut behandelt. Das hat mich geprägt. Ich war leider die Dickste in der Klasse und dann hatte ich schon immer meinen verrückten Freigeist. Damit kamen die meisten in meinem Alter nicht zurecht. Das war echt nicht schön – jedenfalls für die Schulzeit. Erst danach habe ich gelernt zu mir zu stehen und mich voll umfänglich anzunehmen.

Ich habe 2010 mein erstes Shooting gehabt… ganz schreckliche Bilder sind da entstanden – aber das war mir egal. 1. fand ich sie damals mega toll! und 2. Ich wollte ja einfach nur vor der Kamera stehen – für mich, für meine Freunde, für die Familie. Ein paar hübsche Bildchen eben.

Aus den paar hübschen Bildern wurde eine Community – ein Künstlername – DVDs – Magazinveröffentlichungen und und.. Huch , wie ist das denn passiert? 😀

Ich wollte einfach nicht aufgeben, hab weiter gekämpft und es mit Freude gemacht.

Nach einigen Jahren entdeckte ich die Kamera für mich… Schon mit 16 hatte ich mir meine erste Spiegelreflexkamera gekauft . Damals wusste ich leider überhaupt nichts mit den ganzen Knöpfchen anzufangen. Da gab es einen „Blümchen“-Modus, und einen „Berg-Modus“ und der wichtigste „Kopf-„Modus. Ich hatte wirklich keine Ahnung von dem ganzen Thema und hab nur  „rum geknipst“. Erst mit  25 begann es dann so richtig mit der Fotografie- Ich lernte was eine Blende ist, Belichtungszeiten, ISo-Werte. Welche Dinge muss man beachten, wenn man das und jenes möchte usw. Ich wollte Dinge selbst erschaffen, selbst bestimmen wie das Bild am Ende aussieht. Und ich habe mich darin verliebt.

Anfangs habe ich nur Models fotografiert – im Beautybereich habe ich viel gelernt was Lichtsetzung und Retusche angeht. Zum  Glück kannte ich vieles schon von meinen Jahren als Model (keine Sorge – ich stehe weiterhin auch vor der Kamera ;) = und habe sehr schnell das nötige Handwerk erlebt. Ich liebe diese Art von Fotografie, man kann zu 100% kreativ arbeiten!  – keine Frage – aber …..

…. sie kann mir nicht all das geben, was ich gesucht habe. In Meinem ganzen Leben, bin ich auf der Suche nach Liebe. Nach Liebe bei Menschen, in der Natur, Tiere, überall wo ich sie nur finden kann. Ich bin so nah am Wasser gebaut, dass ich auch schon mal weine, wenn ein Sonnenaufgang zu schön ist und einen daran erinnert, wie gut man es im Leben doch hat. *heul*

Und diese Emotionalität wollte ich fördern. Ich habe mich mit der Liebe in der Fotografie auseinander gesetzt – Paare, Verlobte, Eheleute und Kinder lassen mein Herz höher schlagen. Es ist so ein tolles Gefühl, diese Emotionen für spätere Zeiten festhalten zu können. Ich selbst habe Millionen von Bildern von mir, meiner Familie, meinen Liebsten auf meinem PC – gut gesichert- sie sind meine Schätze. Wenn ich mal in einem Tief bin, schaue ich sie mir an: und muss lachen! Ein gestelltes Foto ist zwar schön… Kann man sich auf den Kaminsims stellen, aber ein Bild, aus der Situation heraus, in Bewegung –> ist ECHT.  Und genau in diese Emotionen wird man durch Fotografien zurück versetzt. Man erinnert sich an fast vergessene Momente. Man erlebt sie nochmal von Neuen. Ich möchte mehr machen, als nur schöne Bilder.  Ich Liebe meinen Job <3

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